Veröffentlicht in Film/Serie

Review September: Der Winter, der Teufel und die 100 nahen…

[Serie] Lucifer (1. Staffel)

Cool ist die Idee ja schon. Der Teufel will ein ganz normales Leben in L.A. führen. Aber natürlich soll er wieder zurück in die Hölle, damit böse Menschen angemessen bestraft werden. Dass er keine Lust mehr darauf hat, ist doch nur verständlich. Und dann begegnet er einer Frau, die für ihn alles ändert. Soweit klingt das doch ganz gut. Oder nicht?

Mein Fazit ist allerdings nur ein „ganz okay“. Oft ist es tatsächlich witzig, besonders die Gespräche mit seiner Psychologin mag ich und die Tatsache, dass Lucifer so unverblümt erzählt, wer er ist. Aber so ganz springt der Funke einfach nicht rüber. Am Ende doch zu vorhersehbar und zu viel Konzentration auf die Kriminalfälle. Die Einbettung in das Polizeimilieu tut dem Stoff nicht gut und erinnert zu sehr an Serie wie „Castle“. [Trailer]

[Serie] The 100 (3. Staffel)

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Veröffentlicht in Media Monday

Media Monday #274

Media Monday #274

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1. Die Handlung mag bei Der Schuh des Manitu eine eher untergeordnete Rolle spielen, aber der Humor ist bei mir auch nur eher so halb angekommen… .

2. Grundsätzlich mag ich ja Filme von deutschen Regieseuren, bei Komödien allerdings bin ich immer erst skeptisch .

3. Ich bin ja der Meinung, dass Johnny Depp quasi immer dieselbe Rolle spielt, denn dieses chaotisch skurile funktioniert einfach. Und kann er überhaupt noch anders? „Media Monday #274“ weiterlesen

Veröffentlicht in Buch

Moxyland

Moxyland

Autorin: Lauren Beukes

Übersetzerin: Mechthild Barth

Genre: Sience-Ficiton

Verlag. Rowohlt Taschenbuch Verlag

Umfang: 351 Seiten

ISBN: 9783499259692

 

Die Südarfrikanerin Lauren Beukes ist ein neuer Stern am Sience-Fiction-Himmel. Das englischsprache Feuilleton feiert ihre beiden ersten Romane „Moxyland“ und „Zoo City„, mit denen sie den internationalen Sci-Fi-Literaturpreis – den Arther C. Clarke Award – gewann. Auch ihre Werke „Shining Girls“ und „Broken Monsters“ waren internationale Bestseller.

Weißt du, wer wirlich die Kontrolle hat?

[Klappentext] Kaptstadt in der nahen Zukunft: Eine neue Form der Apartheid hat Einzug gehalten – zwischen Arm und Reich, zwischen Online und Offline. In dieser Welt kreuzen sich die Wege von vier grundverschiedenen Menschen: der Fotografin Kendra, die nach einer Injektion mit Nanobots als lebende Werbefläche herumläuft; des hedonistischen Videobloggers Toby, der in den Sog eines mysteriösen Online-Computerspiels gerät; der systemkonformen Programmiererin Lerato – und von Tendeka, dem romantischen Antikapitalisten, der nichts Geringeres plant, als das System zu stürzen… „Moxyland“ weiterlesen

Veröffentlicht in Media Monday

Media Monday #273

Media Monday #273

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1. Grey’s Anatomy ist mir ja irgendwann zu viel geworden, da jede neue Katastrophe wieder zu alten Erzählvoraussetzungen zurückgeführt hat.

2. Zuletzt gekauft habe ich das Hörbuch zu „Der Turm der Welt“ (und zwar eigentlich nur, weil mir an der S-Bahn-Station immer das riesige Plakat vor der Nase hängt…). „Media Monday #273“ weiterlesen

Veröffentlicht in Geschichten aus dem Leben

Lieber zukünftiger Vermieter

München. Mit dem Pathos, mit dem Bagheera zu Beginn der Dschungelbucherzählung Indien anpreist, könnte ich auch über München sprechen. Als Kind war die bayerische Landeshauptstadt für mich nichts als der Tierpark und das Deutsche Museum. Später kamen die Fußgängerzone, der Englische Garten, das Olympiagelände und viele Theatergebäude hinzu. In meinem 16. Sommer verbrachte ich nahezu jeden dritten Tag in München – meistens um ins Kino zu gehen. Dann wurde ich erwachsen und zog aus um die Welt kennenzulernen. Aber wie jeder Reisende irgendwann, möchte ich nun endlich nach Hause – in die Stadt meiner Glückserinnerungen.

Es ist alles bereit: Ich habe eine Arbeitsstelle und Freunde, die auf mich warten – nur keine Wohnung. Ich erzähle nichts Neues, wenn ich sage, dass es so gut wie unmöglich ist eine Wohnung in München zu finden – zumindest für beispielsweise einen Berufsanfänger wie mich.

Ich stehe also hier, bereit eine Zukunft zu gestalten und trotz meiner Freude auf diese Aufgabe, bin ich doch oft einfach nur gebeutelt, weil ich jeden Tag drei Stunden im Zug sitze (wenn alles gut läuft) und nie ankomme. Das Bedürfnis anzukommen ist menschlich und muss nicht näher erklärt werden. Aber wer erklärt mir, warum mir niemand die Möglichkeit gibt anzukommen?

Ich kann verstehen, dass Vermieter sich ihre Mieter sorgfältig aussuchen – ich würde es genauso machen. Sorgfalt gehört zu meinen Tugenden. Und ja, ich bemühe so alte, vergessende Worte wie „Tugend“, um meine Qualitäten als guter Mieter zu beweisen.

Warum ich ein guter Mieter bin?

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Veröffentlicht in Sinn und Unsinn

Media Monday #271

Media Monday #271

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1. Für den September steht medial nur „Game of Thrones“ auf meiner Watchlist.

2. Die Seiten der Welt reizt mich thematisch ja schon, jedoch habe ich weder die Zeit die Bücher zu lesen, noch die Muse für die Geschichte. 

3. DVD, Blu-ray oder Stream? Stream stresst schon ein bisschen, weil es einem die Watchlist und alles, was man sehen könnte, so schön vor Augen führt 😉 Ich mag DVDs.
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Veröffentlicht in Buch

Harry Potter and the cursed child

Wir leben in einer Zeit, in der Jugendbücher eigentlich nur noch als Reihe existieren. „Twilight“, „Die Bestimmung“, die Edelstein-Trilogie sind nur wenige Beispiele hierfür. Allerdings beobachte ich auch, dass viele Autoren ihre Geschichte oft nicht bis zum Ende durchziehen können und schwächeln. Eine Ausnahmen ist die Panem-Reihe. Und dann gibt es da noch diese eine Autorin… J.K. Rowling. Sie hat das Unmögliche geschafft und eine Geschichte über sieben Bände erzählt, die ihren Zauber (im wahrsten Sinne des Wortes) nie verliert. Später schrieb sie eine Kriminalreihe – auch großartig. Harry Potter (Hätte ich früher erwähnen müssen, von welchen Büchern ich spreche? Ist es nicht so selbstverständlich?) war eigentlich schon für zu-Ende-erzählt erklärt.Und jetzt das: ein Theaterstück! Eine Geschichte, die 19 Jahre später spielt und noch einmal zurück in den Bann des Harry Potter-Universums führt. Zur Premiere nach London fahren konnte ich nicht. Also musste ich das Buch lesen. Und: es war wie damals…

Cover Harry Potter and the cursed child
The eighth story. Nineteen years later. – Harry Potter and the cursed child

Autor: J.K. Rwoling, John Tiffany, Jack Throne

Verlag: Little Brown

Veröffentlicht: 31.06.2016

Sprache: Englich

ISBN: 978-0751565355

 

 

Special Rehearsal Edition Script

In den 19 Jahren, die seit der Schlacht auf Hogwarts vergangen sind, hat sich viel verändert. Die Helden Harry, Hermine und Ron sind erwachsen, verheiratet, haben Kinder. Ihre Kinder gehen inzwischen selbst nach Hogwarts und erleben ihre eigenen Geschichten. Doch wie sagte Harry am Ende des 7. Bandes so schön? Er fasste sich an die Narbe, die zum ersten Mal seit langer Zeit nicht schmerzte, und wusste, dass alles gut war. Ist es das nach 19 Jahren immer noch? Ist das Böse tatsächlich besiegt oder hatte es sich nur versteckt? „Harry Potter and the cursed child“ weiterlesen

Veröffentlicht in Geschichten aus dem Leben

Ich schreibe einfach mal Media Monday drüber…

… weil alle Beiträge, die diesen Titel tragen unheimlich gut geklickt werden😉

Die Wahrheit ist aber mal wieder, dass ich den ganzen Montag unterwegs bin und nicht dazu kommen werde. Deshalb bereite ich wieder etwas vor und erzähle heute, was ich in meinen ewigen Stunden im Zug schon alles an schönen Dingen erlebt habe (wir denken ja nur an das Schöne…)!

 

#nächstenliebe

Ich: fix und alle und vor allem müde. Also döse ich vor mich hin im Wissen, dass ich noch eine Stunde unterwegs sein werde und ein eventuelles Einschlafen mir somit nicht zum Verhängnis werden kann. Nur wusste das mein Nebensitzer nicht… Der Zug hält, ich schlafe und er tippt mich an. Ich schrecke hoch, er ganz blaß im Gesicht und stottert: „Entschudligung, aber Sie müssen hier nicht raus?!“

Einen kurzen momentan war ich genervt. Dann blühte aber schon wieder mein Herz ob dieser guten Absicht! In Wahrheit leide ich nämlich tatsächlich unter Nichtaufwachpanik und würde mir deshalb immer jemanden wünsche, der mich an meiner Ausstiegsstation weckt. Nur war es halt dieses Mal etwas zu früh…

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