Veröffentlicht in Geschichten aus dem Leben

Ich schreibe einfach mal Media Monday drüber…

… weil alle Beiträge, die diesen Titel tragen unheimlich gut geklickt werden😉

Die Wahrheit ist aber mal wieder, dass ich den ganzen Montag unterwegs bin und nicht dazu kommen werde. Deshalb bereite ich wieder etwas vor und erzähle heute, was ich in meinen ewigen Stunden im Zug schon alles an schönen Dingen erlebt habe (wir denken ja nur an das Schöne…)!

 

#nächstenliebe

Ich: fix und alle und vor allem müde. Also döse ich vor mich hin im Wissen, dass ich noch eine Stunde unterwegs sein werde und ein eventuelles Einschlafen mir somit nicht zum Verhängnis werden kann. Nur wusste das mein Nebensitzer nicht… Der Zug hält, ich schlafe und er tippt mich an. Ich schrecke hoch, er ganz blaß im Gesicht und stottert: „Entschudligung, aber Sie müssen hier nicht raus?!“

Einen kurzen momentan war ich genervt. Dann blühte aber schon wieder mein Herz ob dieser guten Absicht! In Wahrheit leide ich nämlich tatsächlich unter Nichtaufwachpanik und würde mir deshalb immer jemanden wünsche, der mich an meiner Ausstiegsstation weckt. Nur war es halt dieses Mal etwas zu früh…

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Veröffentlicht in Film/Serie

Review August: Nicht die Ströme kreuzen und so…

[Film] Unfriend (2016)

Ich habe einen Horrorfilm gesucht und ich habe einen Horrorfilm gefunden. Ich habe angemessen oft die Augen geschlossen – und zugelassen. Natürlich habe ich auch auf ein Happy End gewartet (diese Hoffnung in mir…) und natürlich kam es nicht. Da ich mich in dem Genre aber nicht groß auskenne, kann ich den Film nur schwer einordnen. Dennoch bin ich mir relativ sicher, dass der Streifen bei Horrorfans gut ankommt. Und endlich wird auch mal die Social Media Ebene in den Gruseleffekt einbezogen! Ein Horrorfilm im Zeitgeist quasi. [Trailer]

[Film] Alles steht Kopf (2015)

Meine Top 3 Animationsfilme:

Platz 1: Findet Nemo (für immer und immer und bald dann vielleicht auch „Findet Dori„)

Platz 2: Die Hüter des Lichts

Platz 3: Rapunzel -neu verwöhnt

Alles steht Kopf ist auch toll. Bunt und mit viel Herz und liebevoll erzählt und es macht Spaß… also der Film ist… toll. Aber irgendwie darf man auch nicht zu viel darüber nachdenken, oder? „Freude“ ist doch sehr anstrengend und dominant… und warum wurde „Anger“ mit „Wut“ und nicht mit „Ärger“ übersetzt… ach lauter so Dinge… Mein liebstes Zeilenende hat das mal wieder gut zusammengefasst: „Alles steht Kopf„. Oder dieses Youtube-Video: „Everything Wrong with Inside Out in 10 Minutes or less„. [Trailer]

[Serie] UnReal (Staffel 2)

Puuuhh… die ersten beiden Folgen sind mir schon schwer gefallen… „Review August: Nicht die Ströme kreuzen und so…“ weiterlesen

Veröffentlicht in Buch

Sophia, der Tod und ich

Es klingelt an der Tür, und im Treppenhaus roch es nach frisch gebrühtem Kaffee.

Das tat es eigentlich gar nicht, aber ein Freund von mir meinte einmal, wenn er einen Roman schreiben würde, würde er genau mit diesem Satz anfangen: „Im Treppenhaus roch es nach frisch gebrühtem Kaffee.“ Weil irgendeine Jury den besten Romananfang aller Zeiten prämiert hatte, der da lautete: „Ilsebill salzte nach.“

Er meinte, wenn das stimmen würden, wäre er mit „Im Treppenhaus roch es nach frisch gerbührten Kaffee“ so weit vorne, dass der Rest des Romans fast egal wäre. Es klingelte an der Tür, und ich wusste noch gar nicht, wie es im Treppenhaus roch, denn das riecht man erst, wenn man die Tür geöffnet hat. (S.7)

Eigentlich öffnet der Erzähler eher selten die Tür, aber heute tut er es. War vielleicht ein Fehler, denn der Tod steht davor um ihn abzuholen. In genau drei Minuten. Aber da klingelt es schon wieder. Das war so nicht vorgesehen. Normalerweise klingelt es nie, wenn der Tod jemanden holt. Deshalb findet der Tod das auch so spannend und öffnet die Tür. Es ist Sophia. Und ab jetzt sind die drei miteinander verbunden – bis der Tod den Erzähler auf seinem letzten Weg begleitet.

Der Debüt-Roman von Thees Uhlmann wird von allen Seiten groß gelobt. „Eine Hymne an das Leben und die Liebe“, sagt Christine Westermann. „Wäre das Buch ein Bier, es wäre mit Liebe gebraut“, sagt Spiegel Online. Welche Worte bleiben da für mich noch übrig? Ich kann mich mit der Lobhudelei nur anschließen!

In „Sophie, der Tod und ich“ scheint jedes Wort bewusst gewählt, die Dialoge zünden und der Tod wird zu einem Kumpel, wie man ihn gerne hat. Das Buch ist unterhaltend, humorvoll, nachdenklich und berührt mit seiner Liebe zur Sprache und zum Sein. Eine perfekte Sommerlektüre!

Bewertung: 10 Rubine von 10

Sophie, der Tod und ich

 

Autor: Thees Uhlmann

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

Genre: Roman, Roadtrip, Unterhaltung

ISBN: 978-3-462-04793-6

Umfang: 320 Seiten

VÖ: 2015

 

mehr zum Buch und Autor:

Sophie, der Tod und ich“ bei Kiepenheuer & Witsch

Offizielle Hompage von Thees Uhlmann

Thees Uhlmann bei Facebook

Veröffentlicht in Media Monday

Media Monday #268

Endlich mal wieder ein Media Monday! Es liegt natürlich nur daran, dass Feiertag ist. Das macht mich jetzt erstmal glücklich. Lange Wochenenden sollte gesetztlich eingeführt werden😉
Media Monday #268

Neu dabei? Hier geht es zu den Regeln.

1. Kenny Baker hat Spuren hinterlassen, die ihn unsterblich machen.

2. Meine liebste Beschäftigung ist lesen und schreiben. Und für beides habe ich eindeutig zu wenig Zeit.

3. Meine schlimmste Befürchtungen sind, dass ich ewig und ewiglich nach einer Wohnung in München suchen werde. Bezahlbar. Und ein bisschen schön. .

4. „Doctor’s Diary“ kann ich mir eigentlich immer angucken und vor allem kann ich auswendig mitsprechen! .

5. „The Sapphires“ ist eine Art Geheimtipp, den ich immer wieder gerne nenne, denn da ist für Herz und Verstand und vor allem für die Ohren viel dabei..

6. Wenn jemand meine Faszination/Begeisterung für „The 100“ nicht teilt, dann bin ich mittlerweile daran gewöhnt..

7. Zuletzt habe ich eine Radtour durch die Loisachauen gemacht und das war wunderwunderwunderschön , weil die Natur in der Sonne glücklich gestrahlt hat und ganz viel Heimatgefühle in mir aufkamen.

Veröffentlicht in Buch

Die Eleganz des Igels

Eleganz des Igels
Die Bewohner der Rue de Grenelle 7, Paris

Na, so was. Er zieht die Nase geräuschvoll hoch und schickt den Nasenschleim dorthin zurück, woher er gar nie gekommen ist, und aufgrund der Schnelligkeit der Aktion bin ich gezwungen, den hektischen Kontraktionen seines Adamsapfels zu folgen, die die Passage besagten Nasenschleims erleichtern. Das ist abstoßend, vor allem aber verwirrend.

Ich sehe nach rechts, nach links. Die Eingangshallte ist leer. Wenn mein E.T. feindliche Absichten hat, bin ich verloren. (S.84)

Renée ist vierundfünfzig Jahre alt und arbeitet als Concierge in der Rue de Grenelle 7, Paris. Und ja, sie bekommt nicht gerne Besuch in ihrer Loge. Eigentlich möchte sie nicht, dass jemand weiß, dass sie da ist. Sie macht sich unsichtbar vor anderen und zieht sich zurück – mit Tolstoi, Kant, Husserl und vielen anderen Philosophen und Literaten.

Sie gehört zu denen, die glauben, dass Wissen Macht und Vergebung bedeutet. Wenn ich weiß, dass ich zu einer selbstzufriedenen Elite gehöre, die aus übertriebener Arroganz das Gemeingut verschleudert, entgehe ich der Kritik und ernte doppelt so viel Prestige. Auch Papa neigt dazu, so zu denken, obwohl er weniger blöd ist als meine Schwester. Er glaubt noch, dass es etwas gibt, das Pflicht heißt, und obwohl das meiner Meinung nach eine Illusion ist, bewahrt es ihn vor dem Schwachsinn des Zynismus. (S. 55f)

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Veröffentlicht in Umfrage

Schon wieder kein Media Monday…

Ist euch eigentlich auch schon aufgefallen, dass ich ein Freund von den berühmten drei Punkten am Ende eines Satzes bin…?

Aber um meine seltsamen Schreibeigenheiten soll es eigentlich nicht gehen. Wobei es doch ums Schreiben geht. Nämlich um das Schreiben unter euren Blogeinträge, also ums Schreiben von Kommentaren. Das kriege ich durch meine Pendlersitutation momentan so gar nicht hin und ich finde das einfach extrem schade. Noch schader (ich finde, es ist Zeit dem Wort „schade“ eine Steigerungsform zu verpassen) finde ich, dass meine wordpress-App ständig abschmiert und ich so die lange Zeit im Zug nicht mal dazu nutzen kann eure Artikel zu lesen. Daher mal eine Frage an euch: Kennt ihr irgendeine App, mit der man Blogs folgen kann, ohne dass das ganze Handy lahm gelegt wird? Ich sollte erwähnen, dass ich ein Windwosphone besitze… (Oh! Schon wieder Punkte!)

Und damit ihr wenigstens noch ein bisschen sinnvollen Inhalt diesen Montag erhalten: Hier die Auswertung zu meiner Umfrage vom letzten Montag.

Umfrage: Welcher Social Media Nutzertyp bist du?

Ich muss sagen, ich bin nicht überrascht – ich kenne ja meine Pappenheimer😉

Allerdings hätte ich schon erwartet, dass sich ein paar Joiners und vielleicht sogar der ein oder andere Spectator mal zu nem Klick hinreißen lässt.

Bloggt, kommentiert, teilt und liked weiter… Soziale Netzwerke sind besser als ihr Ruf!

Veröffentlicht in Sammelsurium

Unnützes Wissen zusammengefasst: Weltuntergangsvorbereitungen

Offiziell weiß man natürlich nichts. Aber das Munkeln ist schon ziemlich laut: In Moskau existiert eine Art Doomsday-U-Bahn. Sollte also durch z.B. einen Atomanschlag das völlige Chaos in der russischen Hauptstadt ausbrechen, kann sich Putin mit der geheimen Metro-2 (oder um es mit den Worten des KGB zu sagen: D-6) schleunigst aus dem Staub machen. Insider behaupten, das Streckennetz der Metro-2 sei wesentlich größer als die 196 Stationen und 327 Kilometer umfassende öffentliche Moskauer Metro.

Das Fußvolk bereitet sich teilweise übrigens auch auf die Apokalypse vor. In den USA nennt sich diese Bewegung „Prepper„. Sie errichten ihre eigenen Bunker, lernen mit Waffen umzugehen und kaufen auf Messen Gadgets, die das Überleben ermöglichen sollen.

Geheime Bunker und Räume sind auch in Nordkorea angeblich zu finden. Da gibt es zum Beispiel die Gerüchte um den Room 39. Irgendwo im Regierungsgebäude der nordkoreanischen Arbeiterpartei soll ein Raum existieren, von dem aus internationale Drogengeschäfte, Versicherungsbetrug und Zigarettenschmuggel organisiert werden. „Unnützes Wissen zusammengefasst: Weltuntergangsvorbereitungen“ weiterlesen

Veröffentlicht in Umfrage

Kein MediaMonday, aber eine essentielle Frage: Wer seid ihr?

1.Vorspiel

Ich bin dieses Wochenende in mein Exil umgezogen. Oder anders gesagt: ich lebe für unbestimmte Zeit bei meinen Eltern, weil sich clevere Menschen dachten, die Sommerferien nutzen wir für eine aufwendige Baustelle, die alles versperrt v.a. mir meinen Weg nach München. Tja… mehr Worte habe ich dafür gar nicht… Außer, dass mein Pendlerweg nun noch länger wird und ihr noch weniger von mir hören werdet… Manchmal ist das einfach so… Was ich eigentlich sagen wollte: Für den MediaMonday habe ich leider keine Zeit, deshalb heute ein Beitrag, der vor langer Zeit bereits vorbereitet wurde!

2.Vorspiel

Ihr kennt das doch, wenn man in Frauenzeitschrift Kreuze macht, um herauszufinden, ob man eher der Herbst-, Sommer-, Frühling- oder Wintertyp ist? (Denkt ihr jetzt auch an Richard Gilmore, der ja der Herbsttyp ist?…) Schlimmer wird’s, wenn man durch solche Tests wissen möchte, welche Art von Freundin man ist oder auf welchen Typ Mann man steht. Kreuze müsst ihr heute bei mir nicht machen. Und es wird auch nicht küchenpsychologisch. Aber ihr dürft euch als Typ klassifizieren lassen!

 

Die Internetwelt klassifiziert ihre Social-Media-Nutzer in sechs verschiedene Verhaltenstypen: Creators, Critics, Collectors, Joiners, Spectators und Inactives.

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Veröffentlicht in Film/Serie

Review Juli: Eine orange Galaxie im blonden Reality-Format, sagt der Prediger

[Film] Guardiens of the Galaxy (2014)

Ach, war das geil. Das war so geil, da hab ich gar keine Worte mehr! Sagt man geil noch? Ich habe auch tatsächlich nur eine ganz kleine Sekunde darüber nachgedacht, ob es nicht ein/zwei coole Sprüche zu viel waren. [Trailer]

[Film] Heute bin ich blond (2013)

Normalerweise geht es in Filmen über Erkrankungen um die große Liebe. Zumindest kommt es mir so vor. Man denke nur an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter„. Das kann ich nur extrem schwer aushalten. Und dann immer noch diese übertriebene amerikanisch, pathetische Inszenierung, in der nur die Extreme einer Erkrankung gezeigt werden. Ich hasse diese Filme, die alles so hochstilisieren… Denn so ist es nun mal nicht! In „Heute bin ich blond“ fühlt sich die Geschichte echt an. Und es geht darum, worum es eben geht, wenn Menschen erkranken: Um den Kampf mit sich selbst. [Trailer] „Review Juli: Eine orange Galaxie im blonden Reality-Format, sagt der Prediger“ weiterlesen

Veröffentlicht in Media Monday

Media Monday #265

Media Monday #265

Neu dabei? Hier geht es zu den Regeln.

1. Bei den meisten Serien-Enden muss man ja schon ein Auge zudrücken, aber Serien sind eben auch nicht gemacht um zu enden.

2. Klassischer Zeichentrick oder Animationsfilm? Beides. Da gibt es kein entweder-oder.

3.  Madonna hat zwar bisher erst eine handvoll Filme gedreht, allerdings reicht das auch. (… da war ich heute aber unkreativ…)

4. Schade, dass die Pläne für einen Doctor’s Diary-Film nie ernst waren .

5. Moulin Rouge hat ja so seine Momente, aber im großen Ganzen finde ich den Film in seiner Machart sehr anstrengend für den Zuschauer.

6. Geschlechterrollen ist/sind ja so (ein) typische(s) Klischee(s), das mir total aus dem Hals hängt und mich in Filmen/Büchern langweilt .

7. Zuletzt habe ich über den Hashtag #nächstenliebejetzt nachgedacht und das war , denn eine solche Aktion ist notwendig nach so einem Wochenende. Also fotographiert doch auch Hände, die sich festhalten, und ladet das Bild unter #nächstenliebejetzt in den Sozialen Medien hoch. Ich werde das auch noch tun. Sobald ich eine Hand gefunden habe, die sich von mir halten lässt…